INFINITE SCULPTURE

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Die Unendliche Skulptur startete am 05.05.2016, 23.09h mit der Skulptur 00001

In das Kunstkonzept ist die Interaktion, das menschliche Handeln mit eingebunden. Im Sinne der Theorie der „Sozialen Plastik“, nach der jeder Mensch auf der Grundlage eines Erweiterten Kunstbegriffs durch kreatives Handeln zum Wohl der Gemeinschaft beitragen und dadurch plastizierend auf die Gesellschaft einwirken könne.

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INFINITE SCULPTURE ist unendlich, ein Werk aus bildnerischen Elementen + KI (Künstliche Intelligenz). Beide Elemente verbunden zu einem zugleich avantgardistischen wie anmutigen Werk. Der Künstler hat seine Intention, sein bildnerisches Ich in Algorithmen geschrieben und mittels KI ein Kunstwerk geschaffen, das von der Gegenwart des Künstlers nicht mehr abhängt. Das Werk selbst ist „schöpferisch“, lernt und vollendet sich selbst. Es ist in diesem Sinn – unendlich.

INFINTE SCULPTURE nimmt auch den kunsttheoretischen Begriff der sozialen Skulptur auf. Grundlage einer Sozialen Plastik ist der Mensch, der durch Denken und Sprache soziale Strukturen entwickelt. Diese Idee verstand bereits Joseph Beuys als einen kontinuierlichen kreativen Prozess. Sie beschränkt die Kunst nicht mehr nur auf materielle Artefakte, die in einem Museum oder einer Galerie ausgestellt werden, sondern auf die gesamte Gesellschaft.

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DAS UMFANGREICHSTE SKULPTUREN PROJEKT ALLER ZEITEN

(…) „Ein Stück weit die Anmassung von Unendlichkeit. Ein Algorithmus in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI). Innerhalb der Kunst wird ein Künstler zwar sein Wirken mit einem persönlichen Duktus versehen, ist aber neurobiologisch determiniert und den Bedingungen des Systems Kunst, seiner Physik und den Grenzen unserer Wahrnehmung unterworfen. In diesem Kontext ist die Unendliche Skulptur Kunstwerk und zugleich ein Abbild des Systems Kunst. Mit einer gewaltigen interaktiven Dynamik:

Erzeugen nur 50 Partizipanten jeweils 10 Skulpturen in einer Minute, sind innerhalb einer Stunde 30000 Werke entstanden. In einem Kalenderjahr 8760 x 30000 = 262.800.000. Also Zweihundertzweiundsechzigmillionenachthunderttausend Skulpturen. Und so fort …

RAUM

ist eine Art „Behälter“ für Materie und Felder, in dem sich alle physikalischen Vorgänge abspielen.

GEGENWART

ist eine Bezeichnung für ein nicht genau bestimmtes Zeitintervall zwischen vergangener Zeit (Vergangenheit) und kommender, künftiger Zeit (Zukunft).

ZUKUNFT

ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt.

WAHRNEHMUNG

ist der Prozess und das Ergebnis der Informationsgewinnung und -verarbeitung von Reizen aus der Umwelt und dem Körperinnern eines Lebewesens. Dies geschieht durch unbewusstes und beim Menschen manchmal bewusstes Filtern und Zusammenführen von Teil-Informationen zu subjektiv sinn­vollen Gesamteindrücken. Als Sinn wird die physiologische Wahrnehmung der Umwelt mit Sinnesorganen bezeichnet.

SYMMETRIE

Die Gesetze der Physik, die den Grundkräften der Phänomene unseres Alltags zugrunde liegen, sind invariant bezüglich einer Inversion der Zeit. Das bedeutet, dass zu jedem Vorgang, der diesen Gesetzen gehorcht, auch der zeitumgekehrte im Prinzip möglich ist. Diese Aussage steht im Widerspruch zu unserer Alltagserfahrung. Fällt eine Keramiktasse zu Boden, so zerbricht sie in Scherben. Dass sich umgekehrt diese Scherben von selbst wieder zu einer intakten Tasse zusammenfügen, ist dagegen noch nie beobachtet worden. Ein solcher Vorgang stünde jedoch nicht prinzipiell im Widerspruch zu den Naturgesetzen. Er ist lediglich extrem unwahrscheinlich.

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